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Abgrenzung Islam zum Christentum und Judentum

Die Hauptunterschiede in den Religionen

Christen, Juden und Mohammedaner glauben an nur einen Gott. Allah ist das abrabische Wort für Gott. Allah wird als Schöpfer, als der Barmherzige, als der Zuflucht gebende bezeichnet.

Christen, Juden und Mohammedaner glauben an nur einen Gott. Allah ist das arabische Wort für Gott. Allah wird als Schöpfer, als der Barmherzige, als der Zuflucht gebende bezeichnet.
Muslime gehen nicht von der Trinitätslehre, also von Gottvater, Gottsohn und Heiliger Geist aus. Jesus Christus ist für die Muslime keinesfalls Gottes Sohn. Für Muslime ist das Gotteslästerung. Jemanden neben Gott zu stellen, ist für Muslime das schlimmste Verbrechen, für das es keine Vergebung gibt.
Das Bilderverbot wird von Muslimen und Juden sehr streng gehandhabt. Als Ausgleich hat die islamische Welt die Kalligrafie entwickelt.
Muslime glauben, dass die Bibel von den Menschen verändert wurde und Teile weggelassen worden seien. So hätten die Christen aus dem einen Evangelium fünf gemacht. Da der Koran für die Muslime das vollständige und auch aktuellste heilige Buch ist, ist das Studium der Bibel aus islamischer Sicht nicht erforderlich.
Die Propheten der Bibel, von denen der Koran 25 erwähnt, werden unterschiedlich eingeschätzt. Mohammed ist für die Muslime der letzte und somit aktuellste Prophet. Isa (Jesus Christus) wird von den Muslimen hoch geachtet. Auch seine jungfräuliche Geburt wird anerkannt. Doch er ist nach dem Koran ein Mensch und keinesfalls Gottessohn und Erlöser.
Wie Juden und Christen erwarten die Muslime einen Messias, der von ihnen Mahdi genannt wird.