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Hinduismus in Zahlen und Zeit

Daten

Dem Hinduismus gehören 900 Millionen Menschen an. Das sind ein Siebtel der Weltbevölkerung. Besonders auf dem indischen Subkontinent ist der Hinduismus die vorherrschende Weltanschauung.

Hinduistische Zeittafel

1800 -  1200 v. Chr.: Die Arier, Nomaden aus Zentralasien, wandern in das Schwemmland des Indus. Ihr Götterglaube vermischt sich mit Kulten der örtlichen Bevölkerung. Es entstehen die ersten Veden, Hymnen.
1000 – 500 v. Chr.: Die Arier siedeln in Nordindien am Ganges.
8. – 3. Jahrhundert v. Chr.: Die Lehren der Brahmanen, der Priester, werden in den Upanishaden, philosophischen Schriften, gesammelt.
200 v. Chr: Es bilden sich drei große Glaubensrichtungen in Indien aus: der Vishnuismus, der Shivaismus und der Shaktismus.
11. Jahrhundert: Der Islam breitet sich in Nordindien aus.
Ende 18. Jahrhundert: Der Begriff Hinduismus wird von den Briten geprägt als Umschreibung für Indiens religiöse Traditionen.
1950: Das religiös verwurzelte Kastenwesen wird in Indien als säkularem Staat offiziell abgeschafft.