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Die Feste und Feiertage des Christentums

Welche Feste feiert das Christentum?

Christen feiern folgende Feste:

Weihnachten wird die Geburt Christi gefeiert, Karfreitag wird der Kreuzigung gedacht, Ostern an die Auferstehung Christ von den Toten und an Himmelfahrt an die endgültigen Eintritt Christi in die ewige Herrlichkeit. Zu Pfingsten feiern die Christen die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die versammelten Jünger Jesu nach dessen Himmelfahrt. Bereits im 1. Jahrhundert wurde der Sonntag zu einem Feiertag. Dort feiern die Christen Gottesdienst und Abendmahl und wollen so eine besondere Nähe zu dem auferstandenen Jesu herstellen.
In die Gemeinschaft der gläubigen Christen wird ein Mensch durch die Taufe aufgenommen. Die Taufe ist ein Sakrament, eine heilige Handlung, durch die der Mensch aus seinem alten Leben voll Sünde in ein neues Leben übertritt, in dem ihm Gottes Gnade widerfährt.
Nach christlicher Vorstellung verliert derjenige, der trotz Wissen um den Inhalt des Christentums die Taufe ablehnt, die Chance, nach seinem Tod in die der Gegenwart Gottes selig zu werden. Er wird in die Hölle kommen.
Himmel und Hölle.
Die Christen glauben, dass die Seele des Menschen nach seinem Tod den Körper verlässt. Sie wird im Himmel selig bei Gott – oder sie kommt in die Hölle, in Gottesferne. Das Schicksal der Seele richtet sich nach der Art, wie der Mensch sein Leben gelebt hat. Christus richtet über die Seele am Ende der Zeiten. Insbesondere der Vatikan lehrt, dass lässliche Sünden im Fegefeuer abzubüßen sind. Sie verhindern also nicht die Seligkeit. Wer jedoch eine Todsünde begangen hat, muss dafür auf ewig in der Hölle büßen. Im Gegensatz zum Vatikan gehen viele christliche Theologen davon aus, dass die Vorstellung von einer Hölle mit dem Glauben an einen gnädigen Gott nicht vereinbar ist.