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Geschichte des Buddhismus

Wie kam es zur Entstehung des Buddhismus?

Begründer der buddhistischen Lehre war Siddharta Gautama.

Er soll die wesentlichen Regeln des Buddhismus verfasst haben. Siddharta Gautama lebte von ca. 560 bis 480 v. Chr., allerdings ist das umstritten, manche Historiker gehen davon aus, dass er etwa 100 Jahre später lebte. Siddharta Gautama war Prinz im kleinen Reich der Sakya im Nordosten Indiens. Er zog als Asket durch das Land, weil er „das höchste Heil und den unvergleichlichen Frieden zu suchen“ und finden hofft, so seine Worte. Nach der Überlieferung findet er das, wonach er sucht, in der ersten Vollmondnacht des Monats Visakha, also im April/Mai des Jahres 528 v. Chr., als er sich in tiefer innerer Versenkung befindet. Sieben Tage lang genießt er die Wonne der Befreiung genießend und verweilt reglos. Seither gilt er als Buddha, als Erleuchteter, weil er die vier Wahrheiten erkannt hat. Er ist der Stifter des Buddhismus.