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Buddhistische Mönche

Sangha, die Gemeinde der buddhistischen Mönche

Buddha gründete den Buddhismus als Mönchsgemeinschaft. Im Buddhismus existiert eine Trennung zwischen Mönchsgemeinde und Laien.

Mönche führen die Rituale durch und vermitteln Dhamma, die Lehre. Von den Laien erhalten sie die zum Leben notwendigen Dinge. Diese Gaben werden Dana genannt. Die Laien haben dadurch eine Möglichkeit, sich Verdienste zu erwerben.
Es gibt auch Nonnen; diese sind den Mönchen jedoch untergeordnet. In Tibet gab es nie einen Nonnenorden. In Thailand gibt es Maeschi, eine Vorstufe zu den Nonnen. In Vietnam hingegen leiten Nonnen einen Tempel.
Das Nirwana können nur Mitglieder einer Ordensgemeinschaft erreichen. Also nur ein Mönch kann die Buddhaschaft erlangen – so eine sehr weit verbreitete Ansicht.
Mönche dürfen nach dem Mittag nichts mehr essen, nicht in einem hohen Bett schlafen und keinen Schmuck tragen.